Vitrektomie bzw. Glaskörper-OP
Operation am Augapfel
Der Glaskörper sitzt zwischen Linse und Netzhaut und sorgt dafür, dass das Auge seine Form behält. Er besteht aus einem gelartigen, durchsichtigen Gerüst, das unter anderem Hyaluronsäure enthält. Eine Glaskörper-OP wird in der Regel zur Behandlung von Netzhautablösungen und Glaskörperblutungen angewandt.
Wann eine Glaskörper-OP notwendig ist
Bei einer einfachen Netzhautablösung kann von außen eine Schaumstoffplombe auf die Lederhaut aufgenäht werden. Sie dellt das Auge ganz leicht ein, sodass sich die äußeren Schichten des Auges der abgehobenen Netzhaut nähern und diese sich wieder anlegen kann.
Bei komplizierteren Fällen von Netzhautablösung und bei Glaskörperblutungen ist eine Entfernung des Glaskörpers notwendig, damit Zugwirkungen an der Netzhaut beseitigt werden. Der Glaskörperraum wird dann in der Regel vorübergehend mit einem Gas aufgefüllt, das sich resorbiert und anschließend von Körperflüssigkeit ersetzt wird.
- Einfache Netzhautablösung: äußere Schaumstoffplombe
- Komplizierte Fälle und Glaskörperblutungen: Entfernung des Glaskörpers, vorübergehende Gas-Tamponade