Lexikon

In unserem Lexikon erklären wir die wichtigsten Fachbegriffe rund um Auge und Augenheilkunde – verständlich und von A bis Z.

A

Abspüllösung: Sterile Salzlösung oder andere Produkte, die zum Abspülen von Reinigungsflüssigkeiten und Bakterien von Kontaktlinsen verwendet werden, bevor diese eingesetzt werden

Adaptation: Anpassung der Empfindlichkeit der Fotorezeptoren an sich verändernde Lichtverhältnisse 

Aerobische Bakterien: Bakterien, die zum Wachstum reichlich Luftsauerstoff benötigen 

Äußere Augenhaut: Faserig-bindegewebige Hülle des Augapfels; besteht aus der Sklera, der Hornhaut und der Bindehaut; dient der Formerhaltung des Auges 

Äußere Augenmuskeln: Die sechs Muskeln, die der Bewegung des Augapfels dienen 

Akkomodation: Durch Kontraktion des Ziliarmuskels wird eine Veränderung der Linsenwölbung bewirkt, wodurch nahe Objekte scharf gesehen werden, ferne unscharf 

Allergene: Stoffe, die bei empfindlichen Personen eine Überreaktion der Immunanwort auslösen können; häufige Allergene sind Pollen und Tierhaare 

Altersbedingte Makuladegeneration: Aufgrund einer altersbedingt geschädigten Makula geht nach und nach die Fähigkeit des Zentralsehens verloren 

Amblyopie: Angeborene oder erworbene Schwachsichtigkeit. 

Aminoglykosid-Antibiotika: Antibakterielle Substanzen, die zur Behandlung äußerer Augeninfektionen angewendet werden, z.B. Neomycin, Gentamycin und Tobramycin 

Aminosäuren: Kleine Eiweißbaustein 

Anaerobische Bakterien: Bakterien, die zum Überleben eine sauerstofffreie Umgebung brauchen 

Antibiotika: Chemische Substanzen, die das Wachstum von Mikroorganismen verhindern oder hemmen 

Antikörper: Proteine, die als Reaktion auf spezifische Antigene produziert werden und die Fähigkeit besitzen, diese Antigene zu binden 

Antihistaminika: Medikamente zur Behandlung allergischer Reaktionen des Auges 

Antioxidanzien: Substanzen, die die Oxidation hemmen und den Körper vor dem schädigenden Einfluß freier Radikale schützen können; Antioxidanzien können der Degeneration der Makula und anderen ernsten Erkrankungen vorbeugen. 

Aphakie: Fehlen der Augenlinse, und zwar angeboren oder nach Operation 

Argon-Laser: Laserart, die zur chirurgischen Behandlung von Glaukomen eingsetzt wird 

Argon-Laser-Trabekuloplastie (ALT): Chirurgischer Eingriff, bei dem Argon-Laser eingesetzt werden, um nicht-penetrierende Verbrennungen auf der Oberfläche des Trabekelwerks zu setzen, sodass der Abfluß von Kammerwasser verbessert wird; angewendet zur Glaukomtherapie 

Astigmatische Keratotomie (AK): Astigmatische Keratotomie (AK) Operative Behandlung zur Behandlung von Astigmatismus; durch tangentiale Einschnitte in die Hornhaut wird bewirkt, dass diese sich entlastet und die Krümmung ändert 

atonisch: Erschlafft; fehlender oder mangelhafter Spannungszustand 

Augeninnendruck: Intraokularer Druck, der durch die im Auge enthaltenen Flüssigkeiten entsteht 

Augenhöhle: Knöcherne Vertiefung des Schädels, in der die Augen liegen 

Austauschsysteme: Kontaktlinsen, die für unterschiedliche Tragezeiten vorgesehen sind und danach ausgetauscht werden müssen; je nach Trage- und Austauschrhythmus werden folgende Linsen unterschieden: Tageslinsen, Wochenlinsen, Monatslinsen, Jahreslinsen 

autoimmun: Bezieht sich auf übersteigerte Immun-/Entzündungsreaktion, die sich gegen körpereigenes Gewebe richtet 

B

Bakterien: Einzellige Organismen, die sich durch Spaltung vermehren und deren Zellen typischerweise von einer Zellwand umgeben sind 

Bakterienresistenz: Widerstandsfähigkeit bestimmter Bakterien gegen Antiinfektiva zur Unterdrückung oder Zerstörung von Bakterien; ist die zur Hemmung oder Abtötung der Bakterien nötige Medikamentenkonzentration so hoch, dass sie dem Patienten gefährlich werden könnte, werden Bakterien als resistent betrachtet 

Befeuchtung: Tränenproduktion nach dem Einsetzen von Kontaktlinsen 

Benetzungsfähigkeit: Oberflächenaktivität; relative Leichtigkeit, mit der sich eine Flüssigkeit über einer Kontaktlinse ausbreitet 

Benetzungstropfen: Bei allen Arten von Kontaktlinsen anwendbar, um die Linsen während des Tragens erneut zu befeuchten, insbesondere, wenn sich der Patient in einer trockenen Umgebung aufhält 

Bifokalglas: Brillenglas mit zwei Linsen verschiedener Brennweite; oft verwendet bei Altersweitsichtigkeit (Presbyopie) 

 

Blepharitis: Augenlidentzündung 

Blinder Fleck: In der Nähe des Sehnervs liegender Bereich, der durch das Fehlen von Sinneszellen gekennzeichnet ist 

Bluthochdruck: Länger andauernder Zustand erhöhten Blutdrucks 

Bowman Membran: Zellfreie, feinfaserige vordere Grenzplatte des Auges zwischen Epithel und Substantia propria der Hornhaut 

C

C hemosis: Schwellung (Ödem) der Bindehaut, sodass diese wulstartig aus der Lidspalte hervorquellen kann 

Chinolon-Antibiotika: Antibiotika, die gegen ein breites Spektrum ophtalmologisch relevanter Pathogene wirken, beispielsweise Ciprofloxacin, Ofloxacin; Wirksamkeit beruht auf der Unterbrechung der Replikation von DNA-Molekülen in Bakterien 

Choroid: Der hintere Abschnitt der Uvea (Tunica vasculosa bulbi); gefäßreiche “Aderhaut” des Auges, die die Faserschicht und die Sensorschicht voneinander trennt und alle Gewebeschichten des Auges mit 90 Prozent ihres Blutbedarfs versorgt. 

Ciprofloxacin: Potentes Antibiotikum, das in oraler oder ophtalmologischer Form verabreicht wird; Anwendung bei Infektionen des Auges, der Atemwege und bei Harnwegsinfekten sowie bei entzündlichen Beckenerkrankungen, Haut- und Weichteilinfektionen und Geschlechtskrankheiten 

Computer-Syndrom: Zustand, der durch lange Bildschirmarbeit verursacht wird, charakterisiert durch Überanstrengung der Augen, verschwommene Sicht, Kopfschmerzen sowie trockene und irritierte Augen 

Conjunctivitis vernalis: Frühlingskonjuktivitis; beidseitig auftretende, wiederkehrende Entzündung der Bindehaut, die bei Kindern häufig bei warmem Wetter entsteht 

CMV-Retinitis: CMV-Retinitis Eine durch den Cytomegaloviurs (CMV) hervorgerufene ernste Augeninfektion, die häufig bei Personen mit Immunschwäche auftritt; zu den Symptomen zählen “fliegende Mücken”, blinde Flecken, verschwommen Sicht und Verlust des Sehvermögens

D

Dakryozystitis: Häufig vorkommende Infektion des Tränensacks 

Descemet Membran: Hintere Grenzplatte des Hornhautendothels; eine der fünf Gewebsschichten der Hornhaut 

Desinfektionsmittel: Bakterizid zur Reinigung von Gegenständen, wie beispielsweise Kontaktlinsen, von Pathogenen 

Dioptrie: Maßeinheit für die brechende Kraft optischer Systeme, und zwar der Kehrwert der in Metern gemessenen Brennweite (D = 1/f) 

Direktophtalmoskop: Häufig angewendetes Instrument zur Augenuntersuchung, das eine monokulare Betrachtung der Flüssigkeitskammern des Auges, der Sehnervenscheibe sowie der Blutgefäße der Retina ermöglicht

E

Einmal-Tageslinsen: Kontaktlinsen, die maximal 24 Stunden getragen und dann ersetzt werden 

Endophthalmitis: Entzündung der inneren Gewebsschichten des Auges 

Engwinkelglaukom: Eine Form des Glaukoms, bei dem eine Einengung des vorderen Kammerwinkels den Abfluß von Kammerflüssigkeit verhindert und so zu einer Erhöhung des Augeninndrucks führt 

Entzündung: Unspezifische, lokale Reaktion auf eine Gewebsschädigung aufgrund eines Traumas oder des Einwirkens einer körperfremden Substanz (beispielsweise Mikroben oder Allergene) 

Enzymreiniger: Kontaktlinsenpflegemittel für alle Kontaktlinsenarten zur Entfernung denaturierter Proteinablagerungen; in der Regel wird eine wöchentliche Anwendung empfohlen

Erhöhter intraokulärer Druck: Chronisch erhöhter Augenbinnendruck (über 21 mmHg); kann grundlos entstehen oder als Nebenwirkung anderer krankhafter Zustände auftreten 

Excimer-Laser: Laserart, die im Rahmen der Photorefraktiven Keratektomie (PRK) zur Entfernung der äußeren Hornhautschicht verwendet wird 

exogen: Durch äußere Ursachen entstanden 

Extrakapsuläre Kataraktextraktion: Entfernung der Linse und des hinteren Teils der Linsenkapsel; der vordere Teil der Kapsel wird belassen

F

Fibrose: Krankhafte Bindegewebsvermehrung, die als überschießende Heilungsreaktion nach Verletzung, Infektion oder Entzündung entstehen kann 

Farbenblindheit: Teilweise oder völlige Unfähigkeit, bestimmte Farben zu unterscheiden 

Fovea centralis: Netzhautgrube im Bereich der Macula lutea (“gelber Fleck”) 

Foveola: Eine Vertiefung im Zentrum der Fovea centralis; enthält nur Netzhautzapfen; dient der exakten Farbensicht 

Fungi: Mikroorganismen, die größer sind als Bakterien und eine komplexere Zellstruktur als diese aufweisen; zu den Fungi zählen auch Schimmelpilze und Hefen

G

Gerstenkorn: Umschriebener, roter, geschwollener und weicher Abszess der Liddrüsen; wird auch als Hordeolum bezeichnet 

Gesichtsfeld: Sichtbereich, den Normalsichtige mit unbewegtem Auge und ohne Sehhilfen erfassen; mit dem Perimeter messbar 

Gesichtsfeldtest: Technik, die zur Bestimmung von Gesichtsfeldeinschränkungen angewandt wird; ergibt Hinweise auf das Vorliegen einer Glaukomerkrankung 

Glaskörper: Der Glaskörper grenzt vorne an die Linse und reicht bis zum Augenhintergrund; enthält Humor vitreus und wird auch als hinteres Segment bezeichnet 

Glaucoma chronicum: Schleichende Verlaufsform des Engwinkelglaukoms mit einhergehender Abflußbehinderung des Kammerwassers

Glaucoma infantile: Angeborenes Glaukom 

Glaukom: Erkrankung, die zu Gesichtsfeldausfällen aufgrund einer Schädigung des Augennervs führen kann; in den meisten Fällen entsteht ein Glaukom durch einen erhöhten Augeninnendruck und/oder verminderter Durchblutung des Auges 

Glaukomanfall: Eine Form des Glaukoms, die auftritt, wenn der Kammerwinkel zwischen der Iris und der Hornhaut sich plötzlich deutlich weitet und so ein Abfluß des Kammerwassers verhindert wird

H

Hintere Augenkammer: Großer Bereich hinter der Linse, der mit Kammerwasser gefüllt ist 

Hinteres Segment: Das hintere Segment wird vorne durch die Linse begrenzt und reicht bis zum Augenhintergrund; enthält Glaskörperflüssigkeit und wird auch als Glaskörper bezeichnet 

Hinterkammerkapsulotomie: Eingriff, bei dem mittels YAG-Lasers die Öffnung im hinteren Bereich der Linsenkapsel gelasert wird, wenn diese nach einer Kataraktoperation getrübt ist 

Hornhautendothel: Innere Gewebeschicht, das sogenannte Endothelgewebe der Hornhaut 

Hornhautepithel: Äußere Gewebeschicht, das sogenannte Epithelgewebe der Hornhaut, das für 90 Prozent des Stoffwechsels verantwortlich ist 

Hornhautkrebs: Nekrose des Hornhautepithels; tritt häufig infolge einer traumatisch induzierten Infektion der Hornhaut auf, die sich von der Bindehaut oder einem infizierten Tränensack her ausbreitet 

Hornhaut-Topographer: Diagnosegerät, das unter Anwendung computergestützter Video-Keratographie die Hornhautoberfläche abbildet; wichtig bei der Verschreibung von Kontaktlinsen für unregelmäßig geformte Augen

Hornhauttrübung: Degenerative Trübung der Hornhaut 

hyaloideus: Glasartig, den Glaskörper betreffend 

Hydroxyethylmethacrylate (HEMA): Hauptkomponente der meisten weichen Kontaktlinsen 

Hydroxypropyl methylcellulose (HPMC): Komplexes Kohlehydratmolekül, das die Viskosität wässriger Lösungen erhöht 

Hyperämie: Rote Augen; vermehrte Blutfülle in einem bestimmten Bereich des Körpers (beispielsweise der Bindehautmembran) aufgrund lokaler Gefäßerweiterungen 

Hyperopie: Weitsichtigkeit; ensteht aufgrund eines flachen Augapfels oder einer nicht adäquat verformbaren Linse oder aufgrund eines Defekts der Hornhaut, die weniger gekrümmt ist als normal

I

Immunantwort: Eine Reaktion des Immunsystems auf die Anwesenheit körperfremder Substanzen im Organismus 

Immunglobulin E (IgE): Ein Immunglobulin, das bei allergischen Reaktionen eine Rolle spielt 

Infektion: Eindringen und Vermehrung von Mikroorganismen in Körpergeweben mit einhergehenden Krankheitsanzeichen und Symptomen sowie einer Reaktion des Immmunsystems 

Interferon: Substanz, die bei der unspezifischen Reaktion auf Infektionen eine Rolle spielt; stellt einen Schutz gegen Viren dar 

Intraokularlinse: Linse, die als Ersatz für die natürliche Linse ins Auge eingeführt wird

Iris: Frontal gestellte pigmentierte Scheibe zwischen vorderer und hinterer Augenkammer; besteht aus glatten Muskelfasern; Muskelkontraktion und -relaxation regulieren die Weite der Pupillenöffnung und somit die Größe des Lichteinfalls ins Auge 

Ischämie: Blutarmut aufgrund der Verengung eines Blutgefäßes oder eines Gefäßverschlusses

J

K

Konjunktivitis: Bindehautentzündung; Augeninfektion, die häufig durch Bakterien verursacht wird, aber auch von Viren oder Pilzen ausgelöst werden kann 

Konservierungsmittel: Mittel, um Lösungen vor der Kontamination mit Mikroorganismen zu schützen (d.h. die Lösung bleibt steril); hat auch desinfizierende Eigenschaften 

Kontaktlinsenpflegemittel für die tägliche Reinigung: Kontaktlinsenpflegeprodukte, die in der Regel aus oberflächenwirksamen Stoffen bestehen, die die Kontaktlinsen von Schmutz, Schleim und anderen Partikeln reinigen, die während des Tragens an den Linsen haften bleiben 

Kontaktlinsenpflegemittel zur Oberflächenreinigung: Mittel, die oberflächliche Ablagerungen von Kontaktlinsen entfernen; dienen im Allgemeinen zur Entfernung von Lipiden und Mucin 

Kontaktlinsenpflegemittel zur Proteinentfernung: Ein Reinigungsprodukt, das bei täglicher Anwendung hartnäckige Ablagerungen von Proteinen entfernt 

Kontraindikationen: Umstände, unter denen ein Medikament nicht angewendet werden sollte; werden auf dem Beipackzettel vermerkt 

Konventionelle Kontaktlinsen: Verschreibung für den täglichen Gebrauch oder die Anwendung über Nacht; werden jährlich durch neue ersetzt 

Kornea: Hornhaut; durchsichtiger Abschnitt der Augapfelhülle mit einer “Fensterfunktion”; durch die Hornhaut gelang Licht ins Auge und wird auf die Retina fokussiert 

Kortikosteroide: Natürlich vorkommende oder synthetisch hergestellte Hormone, die zur Behandlung vieler verschiedener klinischer Krankheitsbilder verwendet werden 

Kristalllinse: Durchsichtige Struktur des Auges, die durch die Anpassung ihrer Krümmung die Brechung des einfallenden Lichts steuert, das von Objekten, die sich in unterschiedlichen Entfernungen vor dem Auge befinden, ausgeht 

Künstliche Linsen: Intraokulare Linsen, die chirurgisch implantiert werden, um mittlere bis hochgradige Kurzsichtigkeit oder Weitsichtikeit zu korrigieren 

Künstliche Tränenflüssigkeit: Medikament zur Ergänzung von zuwenig Tränenflüssigkeit

Kammerwasser: Wasserklare Flüssigkeit in der vorderen Augenkammer; enthält Nährstoffe und Sauerstoff für Linse und Hornhaut und dient dem Abtransport von Stoffwechselabbauprodukten und Kohlendioxid in der vorderen Augenkammer; wird ständig vom Ziliarkörper gebildet und fließt aus dem Auge durch das Trabekelwerk und den Schlemm Kanal ab; das Gleichgewicht von Kammerwasserbildung und -abfluß erhält den Augeninnendruck 

 

Kammerwinkel: Winkel zwischen der Regenbogenhaut und der Hornhaut 

Katarakt: Linsentrübung, die zu Sehbehinderung führt; entsteht durch Veränderungen der Linsenfasern, wodurch Licht unpräziser fokussiert und das Sicht verschwommen wird; häufig eine Alterserscheinung 

Keratitis: Hornhautentzündung des Auges 

Keratitis photoelectrica: “Sonnenbrand” der Hornhaut; die Symptome reichen von Unwohlsein, verschwommener Sicht bis hin zur Lichtempfindlichkeit; zeitweiser Verlust des Sehvermögens wird auch als Schneeblindheit” bezeichnet 

Keratitis punctata: Keratitis mit verstreuten punktförmigen Infiltraten auf der Hornhautoberfläche 

Keratoconjunctivitis sicca: Trockene Augen aufgrund einer Störung des Tränenflusses 

Keratoconjunctivitis vernalis: Beidseitig auftretende, wiederkehrende Entzündung der Bindehaut und der Hornhaut, die bei Kindern häufig bei warmem Wetter entsteht 

Keratokonus: Kegelförmige Deformierung der Hornhaut 

Keratometer: Diagnosegerät zur Messung der vertikalen und horizontalen Krümmung der Hornhaut für die Anpassung von Kontaktlinsen; auch Ophtalmometer genannt 

Kinetische Perimetrie: Diagnosetechnik, bei der unter Verwendung eines Computers das Gesichtsfeld bestimmt wird; ein Prüfzeichen (schwarz oder blau) wird über einen weißen oder gelben Hintergrund verschoben, dabei werden die Daten der Punkte registriert, die der Patient nicht sehen kann

Kongenitales Weitwinkelglaukom: Glaucoma infantile; eine seltene Form des Glaukoms bei Säuglingen und Kleinkindern; entsteht aufgrund eines angeborenen Defekts, nämlich fehlender Differenzierung des Trabekelwerks im Kammerwinkel; der Kammerwasserfluß ist eingeschränkt, was zu einer Erhöhung des Augenbinnendrucks führt; progressive Verlaufsform, die üblicherweise beide Augen betrifft und zu einer Schädigung des Augenervs führen kann 

Konjunktiva: Bindehaut; eine die Innenfläche der Lider überziehende durchsichtige Schleimhaut, die auf den Augapfel umschlägt; Barriere gegen Infektionen; die Bindehaut sondert Mucin ab und dient der Verteilung und dem Abfluß der Tränenflüssigkeit sowie dient dem Abtransport von Abbauprodukten aus dem Auge 

 

L

Lagophthalmos: Erweiterte Lidspalte mit unmöglichem Lidschluss 

Laser: Geräte, die einen starkgebündelten Lichtstrahl produzieren; das Wort Laser ist ein Akronym, das für “Light Amplyfication by Stimulated Emmission of Radiation” steht 

Laserchirurgie oder Laserphotokoagulation: Verfahren, das die intensiven gebündelten Lichtstrahlen benutzt, um bestimmte Gewebe zu schneiden und zu kauterisieren, ohne umliegendes gesundes Gewebe zu schädigen; wird auch zur Versiegelung offener Blutgefäße verwendet sowie zur Zerstörung von Gefäßneubildungen bei Erkrankungen, wie Makuladegeneration und diabetisch bedingter Retinopathie. 

LASIK: Laser in situ Keratomileusis; chirurgisches Verfahren zur Behandlung von Myopie und Hyperopie; Anwendung eines Excimer-Lasers zur Entfernung von Gewebe der Hornhaut, ohne diese ganz zu entfernen 

Linse: Transparente, flexible Struktur, die hinter der Iris liegt; Krümmungsänderungen ermöglichen die Fokussierung von Licht auf die sensorischen Strukturen des Auges; die Linse ist die zweitwichtigste Lichtbrechungsoberfläche (nach der Hornhaut), durch die Licht auf die Retina einfällt

Limbus corneae: Seichte Rinne beim Übergang der Kornea auf die Sklera; Blutgefäße des Limbus corneae dienen der Versorgung der Hornhaut und dem Abtransport von Stoffwechselabbauprodukten 

Lutein: Antioxidanz, das überall im Körper und konzentriert in der Makula vorkommt; es wird angenommen, dass Lutein dazu beiträgt, das Auge vor Schäden durch freie Radikale, die durch harmlose Sonnenlichtstrahlen entstehen, schützt

M

Macula lutea: Bereich auf der Retina seitlich der Sehnervenscheibe, die frei von Blutgefäßen ist und eine hohe Konzentration von Zapfen aufweist; Stelle des schärfsten Sehens 

Mastzellenstabilisator: Mittel zur Behandlung aller Arten allergischer Konjunktivitis 

Medikamente zur Behebung von Flüssigkeitsstauungen: Substanzen, die erweiterte Bindehautkapillaren verengen, um eine Flüssigkeitsstauung zu beheben 

Mehrzwecklösungen: Produkte, die für die meisten Schritte der Kontaktlinsenpflege verwendet werden können 

Meibom Drüsen: Drüsen im Augenlid, die Talg absondern, einen öligen Anteil der Tränenflüssigkeit 

Miotika: Pupillenverengende Mittel 

Mucinablagerungen: Mucin, das von den Becherzellen der Bindehaut produziert wird, bildet Ablagerungen auf Kontaktlinsen 

Mucin: Allgemeiner Begriff für Proteine, die Mucus die typisch schleimige Konsistenz verleihen

Mucinschicht des Tränenfilms: Innerste, proteinhaltige Schicht des Tränenfilms; Absonderung durch Becherzellen 

Mydriasis: Weitstellung der Pupille 

Myopie: Kurzsichtigkeit; entsteht durch Überlänge des Augapfels oder eine nicht ausreichend abflachende Linse oder aufgrund einer abnormal gekrümmten Hornhaut

N

Neutralisierung: Anwendung bei Wasserstoffperoxid-Desinfektionssystemen; Beschleunigung einer ablaufenden chemischen Zerfallsreaktion von Wasserstoffperoxid durch Katalyse oder chemische Reaktion

O

Ödem: Schwellung, die durch eine übermäßige Ansammlung von Flüssigkeit in Geweben entsteht 

Ophtalmoskop: Gerät zur Untersuchung verschiedener Augenstrukturen; kann für die Untersuchung glaukombedingter Schäden verwendet werden 

Ophtalmoskop (indirektes): Ein Gerät, das die Anwendung einer von Hand gehaltenen Linse und eines am Kopf angebrachten Binokulars kombiniert; ermöglicht eine spiegelbildliche Ansicht der Retina

P

Perimetrie: Diagnoseverfahren zur Bestimmung des Gesichtsfelds eines Patienten; wurde ursprünglich manuell durchgeführt, durch die Entwicklung automatisierter Computertechniken werden hochwertige, reproduzierbare Ergebnisse erzielt 

Phakoemulsifikation: Linsenverflüssigung; eine technisch verfeinerte Form der Extrakapsulären Kataraktextraktion, die die Entfernung eines Katarakts bei wesentlich schmaleren Einschnitten ermöglicht; der Eingriff ist weniger invasiv für das Auge 

Photophobie: Lichtscheu infolge Blendungsempfindlichkeit 

Photorefraktive Keratektomie (PRK): Chirurgisches Verfahren zur Entfernung der äußeren Hornhautschicht mit Laser; angewandt zur Korrektur von Myopie und bei einigen Fällen von Hyperopie 

Photorezeptoren: Retinazellen, die Licht in elektrische Impulse umwandeln; man unterscheidet zwei Arten: Zapfen und Stäbchen 

Polymerabsorption: Fähigkeit des Hornhautepithels, spezifische polymere Moleküle zu absorbieren; diese bilden einen hydrophilen Film und ermöglichen eine bessere Interaktion mit den Bestandteilen des Tränenfilms 

Polymethylmethacrylat (PMMA): Kunststoffart, die für harte Kontaktlinsen verwendet wurde, die zwischen 1930 und 1970 verschrieben wurden 

Polyquaternium-1: Konservierungsmittel, das in einigen ophtalmologischen Medikamenten verwendet wird; patentiert unter dem Namen POLYQUAD® 

Polyvinylpyrrolidon (PVP): Komponente in weichen Kontaktlinsen, die verwendet wird, um die Wasserabsorption zu verbessern 

Postoperative Entzündung: Entzündung des Uveatrakts infolge von augenchirurgischen Eingriffen; in den meisten Fällen nimmt sie einen milden Verlauf und klingt rasch ab

Präkornealer Tränenfilm: Dünne Schicht von Flüssigkeit, die dazu dient, die Hornhautoberfläche feucht zu halten und so eine glatte Brechungsoberfläche bildet; wichtig für die Ernährung und den Stoffwechsel der Hornhaut, befeuchtet die Augen beim Lidschlag und schützt das Auge vor Infektionen 

Presbyopie: Weitsichtigkeit aufgrund altersbedingter Elastizitätsschwund der Linse; die meisten Menschen entwickeln Weitsichtigkeit nach dem vierzigsten Lebensjahr 

Primäres Weitwinkelglaukom: Eine Form des Glaukoms, das durch den zunehmenden Anstieg des Augenbinnendrucks gekennzeichnet ist und einen langsamen, progressiven Verlust des Sehvermögens zur Folge hat; Risikofaktoren sind unter anderem fortgeschrittenes Lebensalter, Diabetes und Glaukomerkrankungen in der Familienanamnese 

Prostaglandinanaloga: Medikamentenart, die von natürlichen im Körper vorkommenden Hormonen abgeleitet wird und zur Senkung des intraokularen Drucks bei Glaukomen angewendet wird 

Proteinablagerungen: Proteine mit kurzen oder langen Aminosäureketten, die sich auf der Oberfläche von Kontaktlinsen bilden können 

Pupille: Runde, zentrale Öffnung der Iris; ermöglicht den Lichteintritt ins Auge 

Q

R

Radiäre Keratotomie (RK): Chirurgischer Eingriff zur Korrektur von Kurzsichtigkeit 

Reflektieren: “Rückstrahlung” von Lichtstrahlen an einer Oberfläche 

Reflexsekretion: Produktion einer großen Tränenmenge durch die Tränendrüsen als Reaktion auf spezifische Stimuli, wie beispielsweise Fremdkörper im Auge oder als Reaktion auf intensive Gefühle 

Refraktion: Brechung von Licht bei der Passage von einem Medium in ein anderes 

Refraktionschirurgie: Chirurgischer Eingriff, bei dem Einschnitte in die Hornhaut gemacht werden, um deren Form zu verändern; Behandlung von Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Astigmatismus 

Refraktionsindex: Maß der Lichtbrechungseigenschaften von Substanzen 

Retina: Innerste Schicht des Augapfels, die die Photorezeptoren enthält; verwandelt Licht in elektrische Impulse, die vom Gehirn ausgewertet werden 

Retinaablösung: Ablösung der Retina von der Aderhaut 

Retinachirurgie: Laseroperationen, durch die mittels YAG- und Argon-Laserbehandlung Retinaschäden behandelt werden können 

Retinitis pigmentosa: Erkrankung, die durch den fortschreitenden Verlust des peripheren Sehvermögens gekennzeichnet ist und in der Regel mit Nachtblindheit beginnt 

Retinopathia diabetica: Punktblutungen in der Netzhaut, die im fortgeschrittenen Stadium einer Diabeteserkrankung auftreten können und durch die Schädigung von Macula oder Retina zu einer erheblichen Beeinträchtigung des Sehvermögens führen können 

RGP-Kontaktlinsen: “RGP” steht für “Rigid Gas Permeable” und bedeutet, dass es sich um harte Kontaktlinsen handelt, die sauerstoffdurchlässig sind. Die Linsen werden aus einem durchsichtigen, bruchsicheren Kunststoff hergestellt, der problemlos der Form der Linse des Patienten angepasst werden kann; die Linsen verfügen über eine höhere Sauerstoffpermeabilität als die ursprünglichen harten Linsen und tragen so zum Tragekomfort für den Patienten bei

S

Saisonal bedingte allergische Konjunktivitis: Entzündung der Bindehaut, die mit einer allergischen Reaktion auf umherfliegende Allergene, wie beispielsweise Pollen, einhergeht 

Schirmer Tests: Gruppe diagnostischer Tests, die angewendet werden, um die Tränensekretion zu messen; umfasst den Schirmer Tränentest I (der die Basalsekretion im nicht-anästhesierten Auge mißt), den Basalsekretionstest (mißt die Basalsekretion im anästhesierten Auge) sowie den Schirmer Test II (zur Messung der Reflexsekretion) 

Schlemm Kanal: Venenähnliches Gefäß zur Ableitung von überschüssigem Kammerwasser; Kammerwasser fließt aus dem Trabekelwerk in den Schlemm Kanal 

Sehnerv: Nerv, der das Auge mit dem Gehirn verbindet; leitet elektrische Impulse von der Retina (insbesondere den Ganglienzellen) zum Gehirn 

Sehnervenscheibe: Scheibenförmige Sammelstelle der Nervenzellen der Retina am Augenhintergrund; wird auch als blinder Fleck bezeichnet, da an dieser Stelle keine Photorezeptoren vorhanden sind 

Sekundäres Glaukom: Glaukom, das häufig als Komplikation anderer Augenerkrankungen (beispielsweise Uveitis, intraokulare Tumoren, vergrößerte Linse etc.) auftritt 

Sensorische Komponenten: Augenstrukturen, in denen Licht in Information umgewandelt wird, die das Gehirn auswerten kann; hierzu gehören die Retina und der Sehnerv 

Sklera: Lederhaut des Auges, auch als das “Weiße des Auges” bezeichnet; schützt und bewahrt die Form des Augapfels 

Skleritis: Entzündung der Sklera; ernste Erkrankung, die zu dauerhaftem Verlust des Sehvermögens führen kann

Skotom: Bedeutet wörtlich “zunehmende Dunkelheit”; abnorme blinde Flecken innerhalt des Auges; die Erkrankung beruht auf einer Schädigung des Sehnerven durch Ischämie und/oder überhöhten Augenbinnendruck 

Sorbinsäure: Bakteriostatisches Konservierungsmittel mit geringer Toxizität 

Spaltlampenmikroskop: Diagnostisches Instrument mit verschiedenen Vergrößerungsmöglichkeiten zur Betrachtung der Hornhaut, des Tränenfilms oder von Kontaktlinsen 

Stabilität: Eigenschaft eines Medikaments nach Ablauf einer bestimmten Zeit oder unter wechselnden Bedingungen unverändert zu bleiben 

Stäbchen: Photorezeptoren für das Dämmerungssehen, aber nicht für das Farbensehen; befinden sich hauptsächlich in der Peripherie der Retina 

Staroperation: Operative Entfernung einer infolge von Katarakt getrübten Linse 

steril: Zustand von Keimfreiheit 

Strabismus: Verlust der koordinierten Augenbewegung 

Stroma: Interstitielles Bindegewebe, zu 90 Prozent für die Dicke der Hornhaut verantwortlich 

Synechie: Fibröse Verklebung zweier normalerweise getrennter Gewebsschichten; Verklebungen zwischen der Iris und der Linse sind mögliche Komplikationen bei einer Augenentzündung 

T

Tageslinsen: Kontaktlinsen, die jeden Abend entfernt werden müssen 

Tarsus: Halbmondförmige, biegsame Bindegewebsplatte im Ober- und Unterlid 

Talgschicht: Äußerste Schicht des Tränenfilms; Absonderung hauptsächlich durch die Meibom Drüsen; Talg verzögert die Verdunstung des Kammerwasseranteils der Tränenflüssigkeit 

Tonometer: Diagnostisches Gerät zur Messung des intraokularen Drucks 

Torische Linse: Linse mit multiplen Krümmungsradien zur Korrektur von Sehschwächen im Zusammenhang mit Astigmatismus 

Trabekelwerk: Netzwerk von Geweben im Auge, das zwischen der vorderen Augenkammer und dem Schlemm Kanal liegt; Gewebe, durch das Kammerwasser diffundiert, bevor es aus dem Auge fließt 

Trabekulektomie: Vorgehen, bei dem chirurgisch ein Teil des Trabekelwerks entfernt wird 

Trachom: Augeninfektion, die von Chlamydien verursacht wird; zur Zeit die weltweit am weitesten verbreitete Alleinursache für Blindheit 

Tränendrüse: Relativ große Drüse, die im oberen, lateralen Teil der Augenhöhle liegt; angeregt durch Irritation oder emotionalen Stimulus produziert sie reichlich Tränenflüssigkeit 

Tränenfilm: Film aus befeuchtenden Substanzen, der die Hornhaut und die Bindehaut umgibt; wird von den Tränendrüsen abgesondert und enthält Salze und Proteine; dient der Befeuchtung und dem Schutz der Hornhaut und bildet deren glatte optische Oberfläche 

Tränennasengang: Röhrenförmiges Element des Tränenabflußsystems, das den Tränensack mit dem unteren Teil der Nasenhöhle verbindet; leitet Tränen vom Auge in die Nase 

Tränenpünktchen: (Singular: Tränenpunkt) Öffnungen, die an den nasenseitig gelegenen Rändern des oberen und unteren Augenlids liegen und durch die Tränen ins Tränenabflußsystem des Auges gelangen 

Tränenpumpe: Pumpmechanismus, mit dem die Hornhaut beim Tragen von Kontaktlinsen mit Sauerstoff versorgt wird 

Tränensack: Teil des Tränenabflußsystems; hier werden Tränen angesammelt, bevor sie in den Tränennasengang abfließen 

Trockenes Auge: Conjunctivitis sicca; Kombination verschiedener Erkrankungen, die aufgrund einer unzureichenden Befeuchtung der Hornhaut und der Bindehaut mit Tränenflüssigkeit entstehen 

Tunica vasculosa bulbi: Uvea; Bereich im Auge, die Choroid, Iris und Ziliarkörper umfaßt; die Tunica vasculosa bulbi ist ebenfalls eng verbunden mit der Linse, dem Trabekelwerk und dem Schlemm Kanal 

“Tunnelsicht”: Einschränkung des Gesichtsfelds auf ein begrenztes, zentrales Feld aufgrund des Verlust des peripheren Sehvermögens

U

Uvea: Tunica vasculosa bulbi; Gefäßschicht des Auges, die auch als Uvealtrakt bezeichnet wird 

Uvealtrakt: Gefäßschicht des Auges, die auch als Uvea bezeichnet wird 

Uveitis: Entzündung des Uvealtrakts, umfaßt Iritis, Cyclitis, Iridocyclitis, Choroiditis, Chorioretinitis sowie manchmal Retinochoroiditis und Retinitis 

UV-Licht: Hochenergetisches Licht im Kurzwellenbereich, das gerade nicht mehr sichtbar ist 

V

Viren: Kleinste intakte Organismen mit pathogenem Potenzial; die Virenreproduktion ist wirtsabhängig 

Viskosität: Flüssigkeitseigenschaft, die die Dichte und Fließfähigkeit beschreibt 

Vordere Augenkammer: Raum zwischen Hornhaut und Iris; mit Kammerwasser gefüllt 

Vorderes Segment: Umfasst Cornea, Iris, Linse, Ziliarkörper und der vordere Teil der Sklera sowie die vordere und hintere Kammer; enthält Kammerwasser

W

Warnhinweise: Umfassen Hinweise auf bekannte und potenzielle Risiken, die mit der Anwendung eines Medikaments einhergehen, sowie Einschränkungenen, die diese bei der Anwendung haben; Warnhinweise befinden sich auf dem Beipackzetteln und enthalten auch die Erklärung von Maßnahmen, die zu ergreifen sind, falls unerwünschte Reaktionen auftreten 

Wasserstoffperoxid: Kann zur Desinfektion verwendet werden; rasche Desinfektion weicher Kontaktlinsen bei geringer Haltbarkeit 

Weitwinkelglaukom: Eine Form des Glaukoms ohne Einengung des Kammerwinkels 

Wirkzeit: Zeit, die vergeht, bis ein Medikament nach der Verabreichung wirksam wird

X

Y

Z

Zapfenzellen: Photorezeptoren des Neuroepithels der Netzhaut, die das scharfe Helligkeitssehen und das Farbensehen vermitteln; senden Impulse zu den Nervenzellen 

Ziliarkörper: Muskel- und Gefäßstruktur, die die Dicke der Linse reguliert, Kammerwasser absondert und für den Abfluß des Kammerwassers unterstützt 

Zonulafasern: Feine Fasern, mittels derer die Linse aufgehängt ist; die Linsenspannung wird durch den Ziliarmuskel eingestellt

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